Brevetierungsfeier Schloss Landshut, 09. Mai 2026
Zur diesjährigen Brevetierungsfeier der bernischen Jagdausbildung versammelten sich am 09. Mai 2026 insgesamt 77 Jungjägerinnen und Jungjäger mit ihren Familien, Jagdkameraden und Freunden im Schloss Landshut. Pünktlich zum Beginn der Feier verzogen sich die Nebelschwaden und boten eine würdige Kulisse für diesen besonderen Anlass. Musikalisch eröffnet wurde die Feier durch die Parforcehornbläser Berner Oberland unter der Leitung von Kurt Sommer.
Florian Kölliker, Präsident der Jagdprüfungskommission des Kantons Bern, begrüsste die Anwesenden und würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Anschliessend richtete Vizepräsident Cédric Chappatte einige Worte an die Jungjägerinnen und Jungjäger aus dem Jura bernois.
In ihrem Referat betonte die Schweizer Jägerin Melanie Glaus die Bedeutung von Verantwortung, Respekt gegenüber Wild und Natur sowie die wichtige Rolle der Jagd im heutigen Umfeld. Sie gab den angehenden Jägerinnen und Jägern wertvolle Gedanken für ihre zukünftige jagdliche Laufbahn mit auf den Weg.
Nach der feierlichen Übergabe der Jagdausweise und dem traditionellen Gruppenfoto auf der Schlosstreppe klang der Anlass bei einem Apéro im Schlosshof in kameradschaftlicher Atmosphäre aus.
Aus unserem Verein durften sechs Mitglieder ihren Jagdausweis entgegennehmen. Auf dem Foto von links nach rechts: Gilles Schär, Tim Glauser, Thomas Holzer, Rahel Holzer und Stefan Kreis. Nicht auf dem Foto: Nils Wieland.
Wir gratulieren den frisch brevetierten Jägerinnen und Jägern herzlich und wünschen ihnen stets guten Anblick, sichere Entscheidungen und ein kräftiges Weidmannsheil auf ihrem weiteren jagdlichen Weg.
Bericht und Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Mit tiefer Betroffenheit und grosser Trauer nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Vereinsmitglied Fritz Lauper, der am 29. April 2026 in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist.
Fritz war während vieler Jahre ein treuer Kamerad, leidenschaftlicher Jäger und ein Mensch, auf den man sich jederzeit verlassen konnte. Mit grossem Engagement betreute er über 15 Jahre unseren Gumper, mähte den Rasen und sorgte stets mit viel Herzblut für Ordnung und Unterhalt rund um unser Vereinsleben. Seine Hilfsbereitschaft und seine Verbundenheit zur Jagd und zur Natur werden uns in dankbarer Erinnerung bleiben.
Wir verlieren mit Fritz nicht nur ein langjähriges Vereinsmitglied, sondern auch einen geschätzten Freund und Weggefährten. Sein Platz in unserer Mitte wird leer bleiben.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Weidmannsruh, lieber Fritz.
Im Namen des Vorstandes JWVF
Waldbsuech mitem Jäger, 02. Mai 2026 ( Fotos hier klicken )
Am Samstag, 2. Mai 2026, trafen sich vier engagierte Vereinsmitglieder – Markus Künzi, Thomas Stauffenegger, Philipp Käsermann und meine Wenigkeit– beim Forsthaus im Burgerwald Hettiswil zu einem besonderen Anlass mit rund 20 Kindern und ihren Begleitpersonen. Auf Anfrage des Elternvereins war schnell klar: Wenn es darum geht, Einblicke in die Jagd und die Natur zu geben, sind wir Jäger gerne mit dabei.
An verschiedenen Posten konnten die Teilnehmenden entdecken, wie vielseitig die Jagd eigentlich ist – und dass sie weit mehr umfasst als nur den berühmten „Schuss“.
Bei Küsu drehte sich alles um den Fuchs und um die Unterschiede zwischen Hirschgeweih, Rehstangen und Gamskrucken. So mancher Erwachsene stellte dabei fest, dass ein Geweih eben doch nicht einfach „Hörner“ sind.
Phippu zeigte die vielseitige Ausrüstung eines Jägers – vom Aserpfänni bis zum Zielfernrohr war alles dabei. Besonders spannend wurde es, als mit der Wärmebildkamera ein Dachs im Unterholz gesucht wurde. Plötzlich wollten alle einmal „Detektiv“ spielen.
Ich selber widmete mich dem Thema Jagdhunde. Ich erklärte anschaulich, was es für Ausbildung und Einsatz eines Jagdhundes braucht. Der 2,5-jährige English Springer Spaniel Kalani zeigte dabei eindrucksvoll sein Können bei Schleppen- und Apportierarbeiten – sehr zur Freude der Kinder, die Kalani am liebsten gleich mit nach Hause genommen hätten.
Den wohl spektakulärsten Posten betreute Thömu mit seinem gefiederten Jagdgefährten, dem Wüstenbussard „Shari“. Thömu ist leidenschaftlicher Falkner und nutzt seinen Wüstenbussard auch aktiv zur Jagd. Die Falknerei ist seit vielen Jahren seine grosse Leidenschaft und war schliesslich auch der Grund, weshalb er die Jagdausbildung absolvierte. Zusätzlich brachte er noch eine Schleiereule und einen kleinen Steinkauz mit. Für viele Kinder war es ein einmaliges Erlebnis, diesen beeindruckenden Tieren so nah zu kommen.
Die drei Stunden vergingen wie im Flug. Beim anschliessenden gemeinsamen Bräteln blieb genügend Zeit, offene Fragen zu beantworten und sich auszutauschen.
Ein herzliches Merci geht an alle Beteiligten für ihren wertvollen Einsatz in der Öffentlichkeitsarbeit. Solche Anlässe zeigen, wie vielfältig die Aufgaben der Jagd sind und helfen dabei, das Bild der Jägerinnen und Jäger etwas vollständiger zu machen.
Ein grosser Dank geht auch an Salome für die tollen Schnappschüsse, die diesen gelungenen Morgen festgehalten haben. Ebenso bedanken wir uns bei Thömus Familie – Bea und den beiden Kids – für ihre Unterstützung.
Und wenn man schon einmal die Gelegenheit hat, sich gemeinsam mit einer Schleiereule fotografieren zu lassen, dann nutzt man diese natürlich sofort. Dass die Kamera dafür natürlich im Auto bereit lag, war ja wohl klar.
Bericht: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Fotos: Salome, Schleiereulen-Portraits Claudia Salzmann-Seiler
1. Vereinsjagdschiessen, 25. April 2026 im Sand (Fotos hier klicken)
Am Samstag, 25.04.2026, durften wir bei strahlendem Wetter zahlreiche Teilnehmer zu unserem Anlass begrüssen. Bei besten Bedingungen herrschte von Beginn an eine kameradschaftliche und konzentrierte Stimmung auf dem Schiessplatz. Dank der verantwortungsvollen Disziplin aller Beteiligten verlief der gesamte Anlass unfallfrei und reibungslos.
Die erfreulich hohe Teilnehmerzahl zeigte einmal mehr das grosse Interesse an unseren Vereinsjagdschiessen. Es war ein gelungener Tag mit guter Beteiligung, wertvollem Austausch unter den Jägerinnen und Jägern sowie einem sicheren und erfolgreichen Schiessbetrieb.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Denjenigen bedanken, die für unsere Helfer ein Lob für ihr Engagement und die Betreuung auf den Posten aussprachen.
Bericht: Matthias Fiechter, Schiessobmann
Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Hegeversammlung, 20. April 2026 ( Fotos hier klicken )
Vorbereitung der Rehkitzrettung
Schon bald beginnt wieder die Zeit der Rehkitzrettung – ein wichtiger Einsatz, bei dem sich unsere Jägerinnen und Jäger mit viel Engagement für den Schutz des Nachwuchses einsetzen.
Zur Vorbereitung fand auch in diesem Jahr unsere traditionelle Hegeversammlung statt. In unserem Hegedepot wurde sämtliches benötigtes Material ausgegeben: Plakate zum Aufhängen, Vergrämungsspray, Alustreifen zum Basteln von Flendern sowie Salz zum Auffüllen der Salzlecken. So sind alle bestens gerüstet für die kommenden Einsätze.
Für einen besonderen Rahmen sorgte unsere Bläsergruppe, die eigens für diesen Anlass ihre Probe ausfallen ließ und den Abend musikalisch begleitete.
In geselliger Runde ließen wir den Abend anschließend bei feinen belegten Brötli ausklingen – ein gelungener Auftakt in die bevorstehende Saison.
Fotos und Bericht: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
4. Hegetag vom 18. April 2026 ( Fotos hier klicken )
Der 1. Hegetag liegt noch nicht lange zurück – und schon durften wir den 4. und zugleich letzten Hegetag dieses Jahres durchführen. Wie gewohnt stand der Anlass unter der Leitung unseres Hegeobmanns Philipp Käsermann und wurde dieses Mal ganz unserer Fasanerie gewidmet.
Im Zentrum der Arbeiten stand die Neueinrichtung unseres Hegedepots. Darüber hinaus wurde die umliegende Hecke gepflegt und verschiedene notwendige Reparaturen ausgeführt. Bereits um 8.00 Uhr waren 15 motivierte Hegerinnen und Heger, darunter auch engagierte Jungjäger, vor Ort im Einsatz.
Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr zahlreiche Jungjäger aus anderen Vereinen an unseren Hegetagen teilgenommen haben, um ihre während der Ausbildung geforderten Hegestunden zu absolvieren. Dieses Interesse und Engagement schätzen wir sehr.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Zum Znüni gab es heisse Wienerli mit Brot, und zum Aser durften wir einen feinen Fleischkäse mit Kartoffelstock geniessen – offeriert vom Verein und zubereitet von unserem Chefkoch Ändu mit tatkräftiger Unterstützung von Madeleine. Herzlichen Dank euch beiden – es war köstlich!
Den Nachmittag liessen wir in gemütlicher Runde ausklingen.
Ein grosses Dankeschön geht an alle, die auch dieses Jahr zum Gelingen unserer Hegetage beigetragen haben und vorallem an unseren Hegeobmann, welche sich immer wieder die Zeit nimmt, diese Tage zu organisieren. Es ist immer wieder schön zu sehen, was gemeinsam geschaffen werden kann – im Sinne der Natur und unserer gemeinsamen Leidenschaft.
Bericht: Claudia Salzmann-Seiler
Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Philipp Käsermann, Andreas Heider
137. Delegiertenversammlung des BEJV vom 18.4.2026 in Grindelwald (Fotos hier klicken)
Grindelwald zeigte sich am Samstag, 18. April 2026 von seiner allerschönsten Seite: Mit wunderschönem und angenehm warmem Frühlingswetter und imposanter Bergkulisse begrüsste das Eiger Dorf 78 Delegierte und 23 Gäste des BEJV zur 137. Ordentlichen Delegiertenversammlung. Organisiert wurde die DV 2026 durch die Sektion Jagd- und Wildschutzverein Grindelwald unter ihrem Präsidenten Roland Wyss und seinem OK. Unser Verein wurde durch die Delegierten Marcel Steiner, Mark Tschannen und Ueli Kammer vertreten
Vor dem statutarischen Teil, der eigentlichen Delegiertenversammlung, begrüsste Gemeindepräsident Beat Bucher die Delegierten und Gäste ganz herzlich in seiner Gemeinde Grindelwald. Er beleuchtet einige zentrale Themen, die im Moment den Gemeinderat beschäftigen, so z.B. die Tourismusentwicklung verbunden mit der Verkehrssituation oder die ausstehende Ortsplanung.
Regierungsrat Christoph Ammann, Vorsteher der Direktion für Wirtschaft, Energie und Umwelt des Kantons Bern richtete ein letztes Mal persönlich einige Worte an die Delegierten und die Gäste. In den Fokus seiner Ausführungen stellt er die laufende Revision der Jagdverordnungen des Kantons Bern. Er bedankt sich beim BEJV, der sich sehr vertieft und intensiv mit der Vorlage beschäftigt hat. Konstruktive Reaktionen waren und sind erwünscht, egal ob sie kritisch oder bejahend sind. Es geht für alle Akteure um ein gemeinsames Ziel: eine attraktive, weidgerechte, den Traditionen verbundene Jagd. Aber gleichzeitig muss die Jagd offen sein für neue Entwicklungen und muss ihren Regulationsauftrag erfüllen. Die geäusserte Kritik aus der Jägerschaft wurde sehr ernst genommen. Erste daraus resultierende Massnahmen sind z.B., dass die Anpassungen erst 2027 eingeführt werden. Bei den Jagdzeiten werden die eingebrachten Kritikpunkte aus der Eingabe des BEJV berücksichtigt. So wird etwa auf die Vorverlegung der Gämsjagd verzichtet und die Reh Jagd wird wie bisher ausgeübt, mit einem zusätzlichen Jagdtag (Ansitzjagd) am Freitag.
Für die Verwaltung ist es zentral, dass der Berner Jägerverband ein verlässlicher Partner ist und bleibt. Während seiner 10-jährigen Amtszeit hat die Zusammenarbeit mit dem BEJV sehr gut funktioniert. Er bedankt sich nicht weniger herzlich bei der gesamten Berner Jägerschaft für ihr grosses Engagement und für ihren grossen Einsatz für die Jagd und auf der Jagd. Er wünscht allen bereits jetzt für die bevorstehende Jagd 2026 ein kräftiges «Weidmannsheil».
Jagdinspektorin Nicole Imesch orientiert die Delegierten und Gäste aus erster Hand zum Jagdverlauf 2025 und zur Wald-Wild-Lebensraum-Strategie und der damit verbundenen Neuaufgleisung des Jagdplanungsprozesse. Weiter erläutert Nicole Imesch kurz den 12 Punkte-Plan für das Kormoranmanagement. Abschliessend informiert die Jagdinspektorin zu drei personellen Änderungen im Wildhüter Corps und zur neu geschaffenen Stelle des Wald-Wild Fachbereichsleiter.
Nach den einleitenden Referaten eröffneten die Jagdhornbläser Gsür Adelboden unter der Leitung von Obfrau Cornelia Pieren und dem musikalischen Leiter Albin Pieren die 137. Delegiertenversammlung des BEJV mit einer stimmungsvollen musikalischen Darbietung.
BEJV Präsident Lorenz Hess beleuchtet in seinem Jahresbericht 2025 den Revisionsprozess der Jagdverordnungen im Kanton Bern und zeigt auf, wie die Erarbeitung der Stellungnahme BEJV unter Einbezug aller 29 Sektionen erfolgt ist. Speziell erwähnt er, dass mit der Eingabe erreicht werden konnte, dass wichtige durch die Jägerschaft kritisierte Punkte nicht umgesetzt werden und dass alle Anpassungen erst 2027 in Kraft treten.
Die statutarischen Geschäfte wurden 2026 zum Teil rege diskutiert, so etwa das Budget 2026, konnten aber im konstruktiven Austausch behandelt und verabschiedet werden. Unter Traktandum 11, galt es die amtierende Rechnungsrevisorin Sabine Lescko und den amtierenden Rechnungsrevisor Bruno Rosser für eine neue dreijährige Amtsperiode zu bestätigen. Die Delegierten folgten dem Antrag des Vorstandes und bestätigten beide mit einem kräftigen Applaus in ihrem Amt.
Nach der Diskussion zu sechs eingereichten Anträgen bzw. Anfragen richteten die Gäste David Clavadetscher, Geschäftsführer JagdSchweiz, Nationalrat Ernst Wandfluh, Vizepräsident, der Bernischen Waldbesitzer, Andi Hertig Bereichsleiter Fischereimanagement beim Kantonalen Fischereiinspektorat und Markus Schneider, Präsident des Bernisch Kantonalen Fischereiverbandes BKFV je eine Grussbotschaft an die Delegierten und die Gäste.
Der gesellschaftliche Teil der Delegiertenversammlung 2026 wurde bei strahlend schönem Frühlingswetter mit Blick auf die imposante Bergwelt im Gletscherdorf Grindelwald mit einem feinen Apéro, offeriert von der Gemeinde Grindelwald, gestartet. Anschliessend wurde ein bestens mundender Mittagsaser serviert.
Ein grosser Weidmannsdank des BEJV geht an die Sektion Grindelwald unter ihrem Präsidenten Roland Wyss und seinem gesamten OK. Das OK hat auf sympathische Weise eine von A-Z hervorragend organisierte DV mit bester Infrastruktur und bestens mundendem Aser organisiert.
Die 138. Delegiertenversammlung des BEJV findet am 24.4.2027 nachmittags in Lotzwil statt. Nach der DV feiert die durchführende Sektion Oberaargau ihr 130 Jahre Jubiläum.
Bericht und Fotos: Daniela Jost ( Härzleche Dank! )
3. Hegetag, 11. April 2026 in Wiler b. Utzenstorf ( Fotos hier klicken )
Wie gewohnt trafen sich um Punkt 8.00 Uhr insgesamt 14 engagierte Heger und Hegerinnen gemeinsam mit 4 Vertretern des Gemeinderates von Wiler b. Utzenstorf im Gemeindewald zum Hegetag. Die Organisation dieses Anlasses lag in den bewährten Händen unseres Hegeobmanns Philipp Käsermann, der für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
Nach den Holzereiarbeiten, stand die Wiederaufforstung im Mittelpunkt des Tages. Auf insgesamt drei verschiedenen Flächen wurden mit grossem Einsatz und Teamarbeit rund 370 junge Bäume gepflanzt. Darunter befanden sich verschiedene Baumarten wie Eichen, Linden, Hagebuchen, Fichten, Douglasien und Lärchen. Als besonderes Highlight wurde zudem ein Mammutbaum gesetzt, der hoffentlich noch viele Generationen erfreuen wird.
Natürlich durfte auch das gesellige Beisammensein nicht fehlen. Zum Znüni wurden alle Teilnehmenden mit Kaffee, frischem Brot und Cervelat gestärkt – eine willkommene Pause nach der morgendlichen Arbeit. Am Mittag, zum Aser, gab es dann ein feines Essen mit Kartoffelsalat und saftigen Schweinssteaks vom Grill, liebevoll zubereitet von unserem Chefkoch Ändu – merci viu mau für deinen grossartigen Einsatz!
Ein besonderer Dank gilt der Gemeinde Wiler b. Utzenstorf, welche die gesamte Verpflegung grosszügig offeriert hat. Herzlichen Dank für diese wertvolle Unterstützung und den gelungenen gemeinsamen Tag im Zeichen der Natur und Kameradschaft.
Fotos: Philipp Käsermann, Madeleine Käsermann, Andreas Heider
Bericht: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Start Hundekurs, 10. April 2026 ( Fotos hier klicken )
Unter der bewährten und engagierten Leitung unseres Hundeobmanns Markus Künzi startete der diesjährige Hundekurs – bestehend aus den Bereichen Grundgehorsam und Schweissarbeit – wie gewohnt im Gumper. Bei angenehmen Temperaturen versammelten sich die Teilnehmenden mit ihren Hunden, um gemeinsam an den wichtigen Grundlagen der Ausbildung zu arbeiten.
Die für die Schweissarbeit angemeldeten Teams erhielten zunächst ihren von Küsu sorgfältig vorbereiteten Schweiss. Nach einer kurzen Einführung machten sie sich anschliessend auf den Weg in ihre zugeteilten Waldstücke. Dort galt es, mit viel Sorgfalt und Genauigkeit eine sogenannte Übernacht-Schweissfährte zu legen. Diese wird am folgenden Tag von den Hunden ausgearbeitet, wobei deren Spürsinn und Konzentration gefordert sind. Diese praxisnahe Übung ist ein zentraler Bestandteil der Jagdhundeausbildung und verlangt sowohl vom Hund als auch vom Führer viel Geduld und Zusammenspiel.
Die Teilnehmenden des Grundgehorsams blieben derweil im Gumper und arbeiteten unter der fachkundigen Anleitung von Brigitte Moser. Mit viel Erfahrung und einem guten Gespür für Mensch und Hund vermittelte sie wertvolle Tipps und Tricks rund um den Grundgehorsam. Dabei standen Disziplin, Vertrauen und eine klare Kommunikation zwischen Hundeführer und Hund im Vordergrund. Die Übungen wurden individuell angepasst, sodass jedes Team auf seinem Niveau gefördert werden konnte.
Abgerundet wurde der gelungene Kursabend durch einen gemeinsamen, gemütlichen Aser am Feuer. In entspannter Runde liess man den Tag ausklingen, tauschte Erfahrungen aus und genoss die kameradschaftliche Stimmung. Ein rundum erfolgreicher Anlass, der nicht nur der Ausbildung diente, sondern auch das Miteinander stärkte.
Bericht und Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Bestandene Prüfung
Am 11. April 2026 bestand Beat Bergmann mit seiner Hündin "ALVA vom Glööriwald" im Schweizer Dachshund Klub in Subigen die 1000m Schweissprüfung nach TKJ.
Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen Suchenheil!
2. Hegetag vom 21. März 2026 in Wiggiswil ( Fotos hier klicken )
Auch unseren 2. Hegetag durften wir bei frühlingshaftem Wetter verbringen. Insgesamt 18 Heger und Hegerinnen trafen sich um 8.00h im Tannholz in Wiggiswil um den Landwirt Daniel König beim setzen und schützen von über 500 Jungpflanzen zu unterstützen.
In Gruppen aufgeteilt wurde gemessen, Löcher gegraben, Pflanzen eingesetzt und mit Tubex oder Drahtgeflecht geschützt. Die Jungpflanzen bestanden aus Traubeneichen, Hagebuchen, Douglasien, Sommerlinden und Fichten. Ein Teil davon wurde vorgängig bereits von Forstwart-Lehrlingen an ihrer Prüfung gesetzt.
Znüni und Aser wurde von Daniel offeriert, dafür nochmal ein grosses Dankeschön!! Belohnt wurden wir mit einem Sandwich zum Znüni und mega feinem Kartoffelsalat und Hamme zum Mittagsaser.
Fühlt sich doch schön an, wenn wir in 20 Jahren an dieser Stelle vorbei spazieren und sagen können: DIESES Waldstück ist ein klein wenig auch UNSER Verdienst!
Das ganze steht unter dem Förderprogramm Klimaangepasste Waldverjüngung. Mehr dazu findet ihr auf: www.be.ch/klimaverjuengung
Bericht und Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekreatariat
1. Hegetag vom 07. März 2026 in Bangerten ( Fotos hier klicken )
Bei schönstem Frühlingswetter traf sich eine kleine Gruppe von Jägern und Jungjägern um 8.00h zum gemeinsamen Hegen bei unserem Vereinsmitglied Chlöisu Jenni. Als erstes pflegten wir die Hecken auf der Pferdeweide. Weiden wurden auf den Stock gesetzt, überhängende Sträucher wurden zurückgeschnitten.
Nach einem währschaften Znüni, machten wir uns daran, 100 kyrillische Birken zu setzen und auch gleich zu schützen. Agroforst, nenne man das, wurde ich belehrt.
"Agroforstsysteme verbinden Bäume und Sträucher mit Ackerbau, Gemüse oder Tierhaltung. Sie liefern jedoch nicht nur Früchte, Holz oder Futter, sondern erbringen auch unterschiedlichste Ökosystemleistungen: Durch die Bereitstellung eines diversen Habitats, die Kohlenstoffbindung, den Erosionsschutz und ihre Fähigkeit, Wetterextreme auszugleichen, tragen sie zu einer multifunktionalen Landwirtschaft und einer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion bei." -> https://www.bioaktuell.ch/pflanzenbau/agroforst
Und wieder etwas dazu gelernt ;-) Auf dem Hof erwartete uns Ändu, mit einem fein zubereiteten Aser, welcher wie auch das Znüni, von Chlöisu offeriert wurde. Härzleche Dank Chlöisu!
Bericht und Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat und Andreas Heider
Hauptversammlung vom 27. Feb. 2026 in der Mehrzweckanlage Mattstetten ( Fotos hier klicken )
Am Freitag, 27. Feb. 2026 fand unsere alljährliche HV in der Mehrzweckanlage Mattstetten statt. Dies zum letzten Mal unter der Leitung von Hans-Jürg Hofer. Nach anfänglich 4 Jahren Kassier und nun 14 Jahren als Präsident, gab er sein Amt an den frisch gewählten Thomas Stauffenegger ab. Ebenfalls demissioniert hat unsere Kassierin Jacqueline Bütikofer. Sie gibt ihr Amt nach 14 Jahren weiter an den ebenfalls frisch gewählten Corsin Spescha ( alle 4 auf dem Bild ersichtlich ).
Den beiden Abtretenden danken wir für ihre Treue, ihre Hingabe und ihre wertvolle Arbeit in unserem Verein und wünschen ihnen weiterhin eine sichere Hand, einen wachsamen Blick, viele erfüllende Stunden in der Natur und stets ein kräftiges Weidmannsheil!
Die beiden Neugewählten erwartet eine interessante, abwechslungsreiche und sicher auch herausfordernde Zeit in unserem Jagdverein zu welcher wir ihnen alles Gute wünschen. Wir vom Vorstand, freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit erhielten folgende Mitglieder das goldene Veteranenabzeichen: Peter Schmid und Marcel Steiner. Herzliche Gratulation!
Untermalt wurde die Hauptversammlung durch verschiedene Darbietungen unseres Bläsercorps.
Im Anschluss wurden wir von unserer Küchencrew ( grosses Dankeschön an Andreas Heider fürs Kochen! ) mit einem feinen Aser verköstigt. Allen Helfern ein grosses MERCI!
Bericht und Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Waldweihnacht vom 06. Dez. 2025
Am 6. Dezember 2025 fand unsere Waldweihnacht statt. Ab 18 Uhr trafen sich viele Kinder und zehn Erwachsene im Wald. Alle freuten sich auf den Besuch vom Samichlaus und Schmutzli, die herzlich begrüsst wurden. Die Kinder waren motiviert, ihre einstudierten Samichlausversli vorzutragen. Über das gemeinsam angestimmte Lied freute sich der Besuch.
Es gab Glühwein, Punsch, kalte Getränke, Bratwürste und Stangenbrot. Auch Nüsse und Mandarinen fehlten nicht. Die Kinder freuten sich sehr über die Grittibänze, die der Samichlaus mitgebracht hatte.
Der Gumper war mit Lichterketten und Windlichtern geschmückt und sorgte für eine schöne Weihnachtsstimmung. Insgesamt war es ein gelungener, gemütlicher Anlass, der allen Freude machte.
Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben.
Bericht und Fotos: Matthias Fiechter, Schiessobmann JWVF (Fotos hier klicken)
Mit grosser Trauer und Anteilnahme geben wir bekannt, dass unser geschätztes Vereinsmitglied Eike Stock am 28. Oktober 2025 nach längerer Krankheit in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist.
Eike war ein engagierter und verlässlicher Weggefährte unseres Vereins. Als Kassier, Rechnungsrevisor und geschätzter Heger hat er über viele Jahre hinweg mit grossem Einsatz und Herzblut zum Vereinsleben beigetragen.
Seine Leidenschaft für die Jagd, sein Fachwissen und seine kameradschaftliche Art machten ihn zu einem wertvollen Mitglied unserer Gemeinschaft. Wir werden ihn sehr vermissen.
Weidmannsruh, lieber Eike.
Im Namen des Vorstands JWVF
Die JaV (Jagdverordnung), WSV (Wildschadenverordnung) und JaDV (Direktionsverordnung über die Jagd) im Kanton Bern sind kantonale Ausführungsbestimmungen, die das bundesrechtliche Jagdgesetz und die entsprechende Bundesverordnung konkretisieren und auf kantonaler Ebene den Vollzug regeln. Das Jagdinspektorat hat dazu eine Konsultation gestartet.
Einige Bestimmungen haben grosse Auswirkungen auf uns als Jägerinnen und Jäger und unseren Jagdverein:
Wir möchten es in Anbetracht der grossen Tragweite nicht unterlassen, euch als Vereinsmitglieder zu konsultieren.
Weitere Details und die Umfrage dazu findet ihr in der Rubrik Verein, Revision kantonale Ausführungsbestimmungen.
Bitte füllt die Befragung bis zum 31. Oktober 2025 aus. Es ist wichtig, dass Ihr das möglichst zahlreich tut, denn nur so können wir dem Berner Jägerverband und dem Jagdinspektorat ein repräsentatives Stimmungsbild abgeben. Die Resultate der Umfrage werden nach dem Mehrheitsprinzip festgelegt. Die Auswertung der Umfrage wird im Anschluss allen Teilnehmenden mitgeteilt.
Anlageprüfung vom 05. Okt. 2025 im Spaniel - Club Schweiz in Kestenholz SO
Unser Vereinsmitglied Claudia Salzmann-Seiler hat mit ihrem English Springer Spaniel Rüden "KALANI vom Emmenwald" die Anlageprüfung absolviert und bestanden.
Ein kräftiges Weidmannsheil und weiterhin viel Freude mit deinem vierbeinigen Jagdgefährten!
Schweissprüfung vom 24. Aug. 2025, Bucheggberg SO
Unser Vereinsmitglied Brigitte Moser, hat mit ihrer DW Hündin Suki vom Rittener Rand die 1000m Schweissprüfung mit Bravour bestanden!
Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen dir weiterhin ganz viel Erfolg mit deiner Jagdgefährtin - Suchenheil!
Bericht: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Foto: Brigitte Moser
Mitgliederversammlung vom 18. Aug. 2025 im Rest. Freischütz Utzenstorf
An der alljährlichen Mitgliederversammlung nahmen 40 Vereinsmitglieder teil. Nebst Vereinsinternen Mitteilungen orientierte die Wildhut, vertreten durch Michael Rudin über Neuerungen betreffend der JO 2025/26.
Unser Präsident dankt allen Vorstandsmitgliedern und Helfern für ihren Einsatz und wünscht allen viel Anblick, viele jagdliche Erlebnisse und viel Weidmannsheil.
Bericht und Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Schweissprüfung Mittelland des BEJV vom 10.8.2025 im Oberaargau (Fotos hier klicken)
2025 organisierte der Jägerverein Oberaargau unter der Leitung seiner Hundeobfrau Daniela Lüdi die Schweissprüfung des BEJV im Mittelland. Die Prüfungsleitung oblag René Kaiser. Bei sommerlich warmem, ja sogar heissem Wetter herrschten für die total 19 zur Prüfung angetretenen Gespanne zwar gute aber auch herausfordernde Voraussetzungen. 14 Gespanne stellten sich den Anforderungen auf der 500 m Fährte und 4 Gespanne traten zur «Meisterprüfung» auf der 1000 m Fährte an.
Prüfungsleiter René Kaiser begrüsste die Hundeführerinnen und -führer, die Richterinnen und Richter, die Richteranwärter und die Fährtenchefs pünktlich um 07.00 Uhr auf dem Gelände des Waffenplatz Wangen an der Aare.
Nach der offiziellen Begrüssung verschoben sich die Gruppen zügig in die Prüfungsgebiete, die sich im Grossraum Oberaargau befanden. So konnten die Gespanne von den noch nicht allzu warmen Temperaturen für ihre Schweissarbeiten profitieren.
Am Mittag trafen sich alle Gruppen zum gemeinsamen Aser im Suchen Lokal, im Jägerhaus in Seeberg. Der von der Küchencrew zubereitete Aser, Hamme mit Härdöpfusalat, Züpfe und Brot und als süsser Abschluss diverse Cakes und Kuchen mundete allen wunderbar.
Direkt nach der Richtersitzung fand gegen 14.15 Uhr das Absenden statt, musikalisch wunderschön umrahmt durch die Jagdhornbläsergruppe Hubertus Bern «verstärkt».
Vor der Übergabe der begehrten Prüfungsausweise mit dem Vermerk «Bestanden», richtete Prüfungsleiter René Kaiser einige Worte an die Anwesenden. Er führt aus, dass man an Prüfungen immer auch etwas dazu lernen kann und motiviert die Hundeführerinnen und -führer, bei denen es 2025 noch nicht geklappt hat, auch weiterhin mit ihren Hunden zu arbeiten. Er bedankte sich bei den Richterinnen und Richtern, den Hundeführerinnen und -führern und speziell bei der organisierenden Sektion Oberaargau unter Führung von Beat Brenzikofer und Hundeobfrau Daniela Lüdi mit einem grossen Weidmannsdank für die von A-Z top organisierte Schweissprüfung. Damit eine solche Prüfung für alle Gespanne faire Bedingungen mit bestens angelegten Fährten, eine gute Verpflegung, die nötige Anzahl Parkplätze mit Schatten etc. bieten kann, ist ein sehr grosser logistischer und administrativer Aufwand nötig.
Auf der 1000m Fährte stellten sich vier Gespanne den grossen Anforderungen. 2 davon fanden erfolgreich zum Stück, was einer Erfolgsquote von 50% entspricht. Bemerkenswert ist, dass beide erfolgreichen Gespanne ohne Abruf zum Stück fanden. Von den 14 Gespannen auf der 500m Fährte durften deren neun den Bruch entgegen nehmen für das erfolgreiche zum Stück-Finden. Dies entspricht einer Erfolgsquote von rund 64%. Zwei Gespanne fanden ohne Abruf zum Stück.
Aus unserer Sektion traten Jacqueline Bütikofer mit ihrer KLM Hündin Ilvi und Werner Wolf mit seiner Viszla Hündin Hajka von der Teufenhalde zur 500 Meter Schweissprüfung an und durften aus der Hand von Prüfungsleiter René Kaiser den Suchenheilbruch für das erfolgreiche Ablegen der Prüfung entgegennehmen. Dazu gratulieren wir ganz herzlich und wünschen den beiden erfolgreichen Gespannen weiterhin viel Freude bei der Arbeit mit ihren vierbeinigen Jagdgefährten- Suchen Heil.
Bericht und Fotos: Daniela Jost ( ganz grosses MERCI dafür! )
3. Vereinsjagdschiessen im Sand vom 05. Juli 2025
Liebe Mitglieder
Bei hochsommerlichen Temperaturen hat am 05. Juli 2025 das dritte Vereinsjagdschiessen stattgefunden.
Die Posten wurden durch zahlreiche Teilnehmer besucht. Auch Schützen aus befreundeten Vereinen haben den Weg in den Sand auf sich genommen. Es wurde fleissig geübt und Treffsicherheitsnachweise erfüllt. Es war eine ausserordentliche Freude, Vereinsmitglieder zu begrüssen, die krankheitsbedingt abwesend waren und sich nun wieder ihrer Passion widmen können. An dieser Stelle, weiterhin gute Genesung und viel Gesundheit.
Beim geselligen Beisammensein konnte der unfallfreie und durchwegs positive Schiesstag abgeschlossen werden.
ACHTUNG: Das angekündigte Vereinsjagdschiessen vom 19. Juli 2025 wird aus organisatorischen Gründen verschoben. Der nächste Schiesstag ist am 16. August 2025.
Ich bedanke mich für den schönen Schiesstag und das Verständnis.
Matthias Fiechter
Schiessobmann JWVF
Bericht: Matthias Fiechter, Schiessobmann JWVF
BEJV Gehorsamsprüfung im Berner Mittelland vom 14. Juni 2025
Unter Prüfungsleiter René Kaiser, fand am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und heissen Temperaturen die BEJV Gehorsamsprüfung im Riedbach statt. Veranstalter war der Jagd- und Wildschutzverein Hubertus Bern.
Aus unserem Verein haben folgende Gespanne die Prüfung erfolgreich bestanden:
Beat Tschumi mit "BADDY II vom Tiehook" KLM Jg. 2022
Beat Bergmann mit "ALVA vom Glööriwald" Teckel Jg. 2023
Ueli Tschanz mit "OTTO vom Lotharsturm" PRT Jg. 2022
Allen drei Gespannen ein kräftiges Weidmannsheil und ganz viel Freude mit euren vierbeinigen Jagdbegleitern!
Hier gehts zum Beitrag mit Fotos des BEJV
Foto: Philipp Käsermann
Bericht: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
2. Vereinsjagdschiessen im Sand vom 24. Mai 2025 (Fotos hier klicken)
Tolles Wetter und angenehme Temperaturen erwarteten uns am 2. Vereinsjagdschiessen im Sand Schönbühl. Sämtliche Disziplinen wurden Angeboten: Rollhase, Tontaube, laufender Keiler und Reh/Gams.
Auch das bewährte Bistro lud zum verweilen ein. Selbstverständlich konnte auch der Treffsicherheitsnachweis geschossen werden.
Ein grosses Dankeschön an unseren Schiessobmann und seine HelferInnen, dass ihr uns immer einen reibungslosen Schiessmorgen ermöglicht!
Bericht und Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Brevetierungsfeier der Jungjägerinnen und Jungjäger vom 10.5.2025 im Schloss Landshut ( Fotos hier klicken )
Wunderschönes, angenehm warmes Frühlingswetter und die einmalige Anlage des Jagdschloss Landshut in Utzenstorf boten am Samstag 20. Mai 2025 einen stimmungsvollen und würdigen Rahmen für die Brevetierungsfeier von 96 Jungjägerinnen und Jungjägern zu Berner Jägerinnen und Jägern
Die erfolgreichen Jungjägerinnen Jungjäger begleitet von ihren Familien, Jagdkameradinnen und Jagdkameraden und Freunden versammelten sich um 10 Uhr im Schlossgarten von Schloss Landshut zur Brevetierungsfeier 2025. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass durch die Parforcehornbläser Berner Oberland unter der Leitung von Kurt Sommer.
Florian Kölliker, Präsident der Kantonalen Jagdprüfungskommission hiess die erfolgreichen Prüfungsabsolventinnen und -aboslventen und die Gäste herzlich willkommen. In seiner mit Humor gewürzten Begrüssung ermunterte er die frischgebackenen Jägerinnen und Jäger dazu, als Botschafterinnen und Botschafter für die Jagd einzustehen und auch immer wieder das Gespräch mit der nicht-jagenden Bevölkerung zu suchen. Er schloss seine Begrüssung ab mit einem kräftigen Weidmannsheil für die erste Jagdsaison. Stefan Ramseyer Vizepräsident der Kantonalen Jagdprüfungskommission begrüsste die Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Jura Bernois.
Matthias Hubacher, geistiger Vater, Gründer und Betriebsleiter des „Greifenhof“ in Walkringen stellte zu Beginn seines Vortrags die Frage, ob Jagd und Naturschutz nicht ein Wiederspruch sei. Anschliessend stellte er den „Greifenhof“ vor und die verschiedenen Projekte, die dort betreut werden. Als Abschluss seiner Worte kommt er zum Schluss, dass es überhaupt kein Wiederspruch ist Jagd und aktiver Naturschutz und dass die Berner Jägerschaft sehr viel für den Naturschutz tut, es aber manchmal (noch) nicht so gut kommuniziert.
Jagdinspektorin Nicole Imesch nutzte die Gelegenheit und richtete einige Worte an die neuen Berner Jägerinnen und Jäger: Für sie ist es ganz wichtig, dass auf der Jagd der Respekt vor den Wildtieren ein respektvoller Umgang in und mit der Natur immer oberstes Ziel ist. Auch sie wünschte den Jägerinnen und Jäger für ihre erste Jagdsaison guten Anblick und allzeit Weidmannsheil.
Zum Abschluss der Feier durften die erfolgreichen Kandidatinnen und Kandidaten aus den Händen von Florian Kölliker, Nicole Imesch und Daniel Wieland den Jagdprüfungsausweis und ein BEJV Jagdmesser entgegennehmen. Aus unserer Sektion schlossen Andreas Heider, Münchenbuchsee, Niklaus Jenni Bangernten und Marc Tschannen, Münchenbuchsee die Ausbildung erfolgreich ab. Wir wünschen den drei neuen Jägern immer guten Anblick und Weidmannsheil auf all ihren jagdlichen Wegen.
Im Schlosshof wurde für die Anwesenden ein feiner Apéro riche serviert und es gab genügend Raum für gute Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte.
Bericht: Daniela Jost, Sekretärin BEJV
Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
1. Vereinsjagdschiessen im Sand vom 03. Mai 2025
Am Samstag fand unser erstes Vereinsjagdschiessen im Sand statt. Trotz des am Anfang regnerischen Wetters, fanden dennoch zahlreiche Vereins-mitglieder den Weg auf den Waffenplatz.
Der Regen legte sich im Laufe des Vormittags, und das Wetter zeigte sich zunehmend von seiner trockenen Seite – ideale Bedingungen also für einen erfolgreichen Schiesstag.
Mit grossem Engagement betreuten die Helfer die Posten und die Anmeldung. Es wurde fleissig geübt oder sogleich der Treffsicherheitsnachweis erfüllt.
Auch wurden die neuen Passenkarten eingeführt, diese kamen bei den Vereinsmitgliedern sowie bei den Gästen gut an.
Die Aufgabe die den Jungjägern gestellt wurde, regte die Gespräche an und sorgte hier und da für ein Schmunzeln.
Das nächste Schiessen findet am 24. Mai 2025 statt. Wir freuen uns bereits jetzt auf eine zahlreiche Teilnahme und einen erfolgreichen Schiesstag.
Mit Weidmannsgruss
Der Schiessobmann
Matthias Fiechter
Bericht und Fotos: Matthias Fiechter, Schiessobmann
Hegeversammlung vom 14. April ( Fotos hier klicken )
Hegeobmann Philipp Käsermann durfte rund 30 JägerInnen zur Hegeversammlung begrüssen. Diese dient vorallem der Materialausgabe für die Rehkitzrettung und der Einteilung der JungjägerInnen in die verschiedenen Rayons.
Abgerundet wurde das Ganze mit einem feinen Imbiss.
Bericht und Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat
Bestandene Prüfungen
Am 30. März 2025 bestand Beat Bergmann mit seiner Hündin "ALVA vom Glööriwald" im deutschen Teckelklub in Grosskarlbach DE die Anlagenprüfung ( Schussfestigkeit und Spurlaut ).
2 Wochen später, am 12. April, absolvierten die Beiden im Schweizer Dachshund Klub in Subigen die 500m Schweissprüfung.
Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen Suchenheil!
136. Delegiertenversammlung des BEJV vom 12.4.2025 in Saanen ( Fotos hier klicken )
Am Samstag, 12. April 2025, trafen sich bei wunderschönem und angenehm warmem Frühlingswetter in Saanen im Restaurant «Landhaus» 76 Delegierte und 38 geladene Gäste des BEJV zur 136. Ordentlichen Delegiertenversammlung. Organisiert wurde die DV 2025 durch die Sektion Jagd- und Wildschutzverein Saanenland unter ihrem Präsident Tom Schild und BEJV Vorstandsmitglied Johnny von Grünigen und ihrem OK. Der Jagd- und Wildschutzverein war vertreten durch Matthias Fiechter, Jürg Stacher und Ueli Kammer
Vor dem statutarischen Teil, der eigentlichen Delegiertenversammlung, begrüsste Gemeindepräsidentin Petra Schläppi die Delegierten und Gäste ganz herzlich in ihrer Gemeinde Saanen und stellte Saanen als eine der drei Gemeinden, die das Saanenland bilden, kurz vor.
Regierungsrat Christoph Ammann, Vorsteher der Direktion für Wirtschaft, Energie und Umwelt des Kantons Bern richtete persönlich einige Worte an die Delegierten und die Gäste. Er erläuterte, warum die Jägerschaft für seine Direktion Wirtschaft, Energie und Umwelt WEU sehr wichtig ist. Weiter führte er aus, dass auch 2024 das Thema «Wildtiere» in seiner Direktion ein wichtiges Thema war, insbesondere im Zusammenhang mit der Anpassung der Eidg. Jagdverordnung. Der grösste politische Druck liegt auf dem Thema Wald-Wild. Der Kanton Bern wurde politisch beauftragt, eine Wald-Wild-Lebensraumstrategie zu erarbeiten. Hier ist die gute Zusammenarbeit für ein zielführendes Resultat entscheidend.
Jagdinspektorin Nicole Imesch orientiert die Delegierten und Gäste aus erster Hand zu personellen Wechseln auf dem Jagdinspektorat, zum Jagdverlauf 2024 und zur anstehenden Revision der Kantonalen Jagdverordnung. Diese wird nötig, um die per 1.2.2025 in Kraft getretene, revidierte Eidgenössische Jagdverordnung korrekt umzusetzen.
Nach den einleitenden Referaten eröffneten die Jagdhornbläser «Parforcehornbläser Berner Oberland» unter der Leitung von Kurt Sommer die 136. Delegiertenversammlung des BEJV mit einer stimmungsvollen musikalischen Darbietung.
Die statutarischen Geschäfte konnten zügig behandelt und verabschiedet werden. Unter dem Traktandum 11, galt es den die Präsidenten der Hegekommission (Johnny von Grünigen) und den Präsidenten der Medienkommission (Sylvio Svensson) in ihren Chargen zu bestätigen. Die beiden Amtsinhaber stellen sich für eine weitere Amtszeit von drei Jahren zur Verfügung und wurden von den Delegierten einstimmig und mit einem kräftigen Applaus als Präsidenten der Hege- bzw. der Medienkommission bestätigt. Zum neuen Präsidenten der Kantonalen Schiesskommission als Nachfolger von Günter Stulz wählten die Delegierten einstimmig Peter Gerber aus Ersigen, Mitglied im Jagd- und Wildschutzverein Region Burgdorf.
Nach der Diskussion zu drei eingereichten Anträgen, die von den Delegierten alle angenommen wurden, verabschiedete der BEJV den ehemaligen Jagdinspektor Nik Blatter offiziell. Er hat sein Amt 2024 niedergelegt, konnte aber an der letzten DV des BEJV nicht persönlich anwesend sein. Weiter schlug BEJV Präsident Lorenz Hess den Delegierten Günter Stulz als neues Ehrenmitgliedschaft BEJV vor: Günter war 6 Jahre Präsident der Kantonalen Schiesskommission und während 8 Jahren Mitglied in der Kantonalen Ausbildungskommission. Die Delegierten folgten dem Antrag des Vorstands und Günter wurden mit einem kräftigen Applaus zum neuen Ehrenmitgliedern BEJV ernannt.
Die Gäste Dr. Anton Merkle, Präsident JagdSchweiz, Bernhard Ruchti, Präsident des Bernischen Wildhüter Verbandes, Markus Schneider, Präsident des Bernisch Kantonalen Fischereiverbandes BKFV und Anja Leser, Geschäftsführerin der Bernischen Waldbesitzer richteten je eine Grussbotschaft an die Delegierten und die Gäste.
Der gesellschaftliche Teil der Delegiertenversammlung 2025 wurde mit einem feinen Apéro Mitten im Dorf Saanen gestartet. Den Anwesenden wurde zum Abschluss des Vormittags ein bestens mundender Mittagsaser serviert. Als Vorspeise durften die Delegierten eine Apfel-, Kartoffelsuppe mit Gstaader Trockenfleisch geniessen, gefolgt von einem Rindsschmorbraten, Kartoffelstock grünen Bohnen und Rüebli. Als süsser Abschluss wurde eine Marroni Torte mit Marroni Glace und Schlagrahm serviert.
Bericht und Fotos: Daniela Jost, Sekretariat BEJV ( Herzlichen Dank! )
4. Hegetag, 12. April 2025 ( Fotos hier klicken )
8 JungjägerInnen und 4 JägerInnen trafen sich im Gumper zum letzten Hegetag. Die JJ durften mit Claudia Salzmann den Duftzaun impfen und ausmähen. Dazu gab es
intensive Pflanzenkunde unterwegs im Wald und am Waldrand. Auch sonstige jagdliche Fragen der JJ wurden beantwortet. Die restlichen Helfer brachten unsere Fasanerie wieder auf Vordermann. Beim
Aser lernten wir alle noch dazu! Man beachte das Fleisch auf den Fotos welches so ein "Plastigdinggeläri" drin stecken hat ;-) Anscheinend brauchts das neuerdings, dass Mann/Frau weiss, wenns
rausspickt ist das Fleisch durch...
Naja, der Unterhaltungswert war da, aber ob die Welt das braucht... ?
Wir hatten auf jedenfall unseren Spass, grins!
Bericht und Fotos: Claudia Salzmann-Seiler, Medien und Sekretariat